„Ein Bericht aus Sicht eines normalen Schützen“

„Ein Bericht aus Sicht eines normalen Schützen“

Hoisten. Ein bisschen Normalität, hieß es unter dem Motto Spätkirmes (light). Am 09.10.2021 war es endlich so weit, die St. Hubertus- Schützenbruderschaft Hoisten feierte ihre Spätkirmes, zwar nicht wie gewohnt auf dem Kirmesplatz und in vollen zwei Tagen, sondern in abgespeckter Form am Alten Sportplatz, mit dem Ziel, ein bisschen zur Normalität zurückzukehren. Nach mehreren Versammlungen und Planungsrunden und dem ständigen Überprüfen der Vorgaben aus der Coronaschutzverordnung, gab der 1. Geschäftsführer Frank Thesen irgendwann das Go. „Die Anspannung war enorm“, so Frank Thesen. „Es stand für uns alle im Rahmen unserer Planungen immer im Vordergrund, dass wir die Veranstaltung unter Berücksichtigung aller Vorgaben und Auflagen und mit größtmöglicher Sicherheit für unsere Schützenfamilie und unsere Gäste durchführen.“ 

Die Planung wurde begleitet von einer Ungewissheit: verändert sich die Corona-Lage und resultieren hieraus Einschränkungen, wie wird das neue Format angenommen, spielt das Wetter mit und hoffentlich funktioniert alles so, wie es geplant wurde. Es war nicht das Durchführen eines bekannten Formats sondern ein richtiger Neuanfang. Ein neuer Anfang mit vielen Auflagen, die umgesetzt werden mussten. Viele Konzepte wurden erstellt, angepasst, verworfen und weiterentwickelt, immer mit dem Gedanken, es muss ein durchführbares und sicheres sein. Das finale Konzept wurde dann in der erweiterten Vorstandsversammlung vorgestellt und abgestimmt. Schnell wurde der 2. Geschäftsführer Timo Fischer beauftragt, alle Anträge einzureichen. Ein Aufbauplan und Ablaufplan wurde erstellt, ein Sicherheitsdienstleister beauftragt, die Musikvereine wurden angefragt. Weiterhin galt es das kulinarische Angebot festzulegen und diverse aufkommende Fragen zu klären: Wie viele Zelte brauchen wir? Wie machen wir es mit der Musik? Was machen wir für die Kinder? Wie viele Leute kommen eigentlich? 3G oder doch 2G? Fragen über Fragen, ein großes Veranstaltungs-Puzzle. Jedes Puzzleteil wurde angefasst und geprüft und immer mit der aktuellen Corona-Schutzverordnung abgeglichen und ggf. angepasst. Schnell wurde klar, wir wollen allen aus unserer Schützenfamilie die Möglichkeit geben, an diesem Fest teilzunehmen, deswegen wurde sich für 3G entschieden. Es sollte eine Familienfeier für Klein und Groß werden, deswegen wurde der Veranstaltungsbeginn auch mit 10:30 Uhr festgelegt. Um der immer noch andauernden Pandemie Rechnung zu tragen und den Besuchern das größtmögliche Maß an Sicherheit zu bieten, wurden viele kleinere und offene Zelte aufgestellt, Getränke gab es nur aus Flaschen und die 3Gs durch einen Sicherheitsdienst kontrolliert. Süß und herzhaft sollte es sein, ein Crêpes Wagen und ein Grillstand wurden bestellt. Das Tambourcorps Germania Hoisten und der Musikverein „Frohsinn Norf“ waren begeistert, für das Aufspiel von Marschmusik sorgen zu dürfen. Auch für die Kleinen aus unserer Schützenfamilie sollte etwas angeboten werden. Schnell wurde eine Kinderbelustigung von den Zügen und dem Jungschützenvorstand auf die Beine gestellt. Ein weiteres Highlight des Tages sollte der Auftritt der Band „The RealTones“, die auf einer eigens aufgebauten, mobilen Bühne ab 18 Uhr Schützenfest-Hits spielen sollten. Was natürlich auch nicht fehlen durfte, der Leitgedanke des Schützenbrauchtums „GLAUBE_SITTE_HEIMAT“. Wir sind dankbar, dass dieses Fest gefeiert werden kann und sind in Gedanken bei den Schützen und ihren Familien, die nicht mehr unter uns weilen. Daher sollte dieses schöne Fest mit einem frühen Gottesdienst am Sonntag sein Ende finden. 

„Jetzt steht dem nichts mehr im Wege“, so Oberst Jörn Neßlinger und Brudermeister Klaus Reichl, „bringen wir dieses an die Leute und gucken wer dieses unterstützt“! Die Anfragen wer an der Veranstaltung gerne teilnehmen möchte, gingen an die Schützen raus. Schnell wurde klar „das Dorf hat Bock“. Nach so langer Zeit der Abstinenz und des „Schützenwesen-Entzuges“, haben die Schützen wieder Lust auf Normalität und über 500 Anmeldungen trudelten schnell ein. Voller Vorfreude und Überwältigung stand dieser Veranstaltung nichts mehr im Weg.

Am 08.10.2021 hieß: Aufbauen für den großen Tag. Viele Schützen trafen sich und bauten ihr eigenes Quartier für den Tag. Zelte wurden aufgestellt, Fahnen und Wimpel wurden aufgehangen, schön sollte es schließlich werden.

Am 09.10.2021 war es dann so weit, ein bisschen Normalität kam wieder zurück in die Hoistener Schützenfamilie. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune mussten nur noch ein paar Tische aufgebaut werden. Um 10:30 Uhr ging es dann los. Am Eingang bildeten sich bereits lange Schlangen, nicht wie sonst zum Kauf einer Karte, nein, es wurde kontrolliert ob eines der 3 G´s (Geimpft, Genesen und Getestet) vorliegt.

Allmählich füllte sich der Sportplatz und die einzelnen Züge kamen in ihren eigenen Zug T-Shirts und besetzten direkt die Zelte und den Platz. Mit dem ersten Ertönen der Marschmusik, dachte sich jeder „Hammer“ da ist es wieder, das Gefühl wie vor der Pandemie. Jeder wusste, was wir so lange schon vermisst haben. Schützenfestmusik und -stimmung.

Neben Begrüßung und Ansprachen, wurden auch Schützen der letzten zwei Jahre für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft ausgezeichnet. Brudermeister Klaus Reichl nannte es, einen würdigen Tag für 25 Jahre Mitgliedschaft und dieses sollte im Zeichen des Neuanfangs gefeiert werden. Alle anderen Auszeichnungen sollen im nächsten Jahr im gewohnten Schützenzelt wieder vorgenommen werden. Als der neue gewählte Jungschützenmeister Erik Rönicke ans Mikrofon trat und den Startschuss zur Kinderbelustigung gab, sah man in viele strahlenden Kinderaugen, die sich an den vielen Preisen erfreuten. Auch eine kleine Zirkusvorstellung wurde aufgeregt von den Kindern verfolgt. Der Vorstand hatte dann noch eine Überraschung und nahm eine kleine Tombola vor. So gab es z. B. Preise für die erste und letzte Anmeldung zur Veranstaltung, an die Gäste mit der weitesten Anreise oder auch für die größte Familienmeldung. Am späten Nachmittag übernahm die Band „The RealTones“ und da war es wieder, das Gefühl wie einst im Zelt. Sie heizten die Stimmung bis in die späten Abendstunden ein.

Es war ein sehr schöner „Neuanfang“ für die Schützenfamilie in Hoisten und verbunden mit der Hoffnung, im nächsten Jahr wieder wie gewohnt Schützenfest feiern zu können. 

Am 10.10.2021 hieß es dann um 09.45 Uhr Antreten der Schützenabordnungen in Uniform/ schwarzer Anzug inkl. aller Fahnen auf der Schützenstraße vor der Kirche, um in der Hl. Messe die Einführung des neuen ltd. Pfarrers Andreas Süß in die Gemeinde zu zelebrieren.

Einen großen Dank dieser Umsetzung gilt dem engeren, dem erweiterten Vorstand sowie allen Schützen und Schützenfamilien die dort mitgewirkt hatten.

Aber der größte Dank gilt natürlich:

Oberst Jörn Neßlinger, sowie Brudermeister Klaus Reichl die diese Veranstaltung ins Leben gerufen hatten.

Geschäftsführer Frank Thesen, der die Rahmenbedingungen für das fest abgesteckt hat und alle Verträge hierfür vergeben hat. 

2. Geschäftsführer Timo Fischer, der immer mit den Ämtern in Kontakt geblieben ist und alle Genehmigungen durchgesetzt bekommen hat.

Kassierer Jörg Zoschke der die Finanzen im Griff hatte.

Und natürlich unserem Wettergott, der uns diesen herrlichen Tag zur Verfügung gestellt hat

Vielen Dank für diese schöne Veranstaltung

Bericht und Fotos

Björn Stockdreher

„Pressewart“


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Hoisten. Ein bisschen Normalität, hieß es unter dem Motto Spätkirmes (light). Am 09.10.2021 war es endlich so weit, die St. Hubertus- Schützenbruderschaft Hoisten feierte ihre Spätkirmes, zwar nicht wie gewohnt auf dem Kirmesplatz und in vollen zwei Tagen, sondern in abgespeckter Form am Alten Sportplatz, mit dem Ziel, ein bisschen zur Normalität zurückzukehren. Nach mehreren Versammlungen und Planungsrunden und dem ständigen Überprüfen der Vorgaben aus der Coronaschutzverordnung, gab der 1. Geschäftsführer Frank Thesen irgendwann das Go. „Die Anspannung war enorm“, so Frank Thesen. „Es stand für uns alle im Rahmen unserer Planungen immer im Vordergrund, dass wir die Veranstaltung unter Berücksichtigung aller Vorgaben und Auflagen und mit größtmöglicher Sicherheit für unsere Schützenfamilie und unsere Gäste durchführen.“ Die Planung wurde begleitet von einer Ungewissheit: verändert sich die Corona-Lage und resultieren hieraus Einschränkungen, wie wird das neue Format angenommen, spielt das Wetter mit und hoffentlich funktioniert alles so, wie es geplant wurde. Es war nicht das Durchführen eines bekannten Formats sondern ein richtiger Neuanfang. Ein neuer Anfang mit vielen Auflagen, die umgesetzt werden mussten. Viele Konzepte wurden erstellt, angepasst, verworfen und weiterentwickelt, immer mit dem Gedanken, es muss ein durchführbares und sicheres sein. Das finale Konzept wurde dann in der erweiterten Vorstandsversammlung vorgestellt und abgestimmt. Schnell wurde der 2. Geschäftsführer Timo Fischer beauftragt, alle Anträge einzureichen. Ein Aufbauplan und Ablaufplan wurde erstellt, ein Sicherheitsdienstleister beauftragt, die Musikvereine wurden angefragt. Weiterhin galt es das kulinarische Angebot festzulegen und diverse aufkommende Fragen zu klären: Wie viele Zelte brauchen wir? Wie machen wir es mit der Musik? Was machen wir für die Kinder? Wie viele Leute kommen eigentlich? 3G oder doch 2G? Fragen über Fragen, ein großes Veranstaltungs-Puzzle. Jedes Puzzleteil wurde angefasst und geprüft und immer mit der aktuellen Corona-Schutzverordnung abgeglichen und ggf. angepasst. Schnell wurde klar, wir wollen allen aus unserer Schützenfamilie die Möglichkeit geben, an diesem Fest teilzunehmen, deswegen wurde sich für 3G entschieden. Es sollte eine Familienfeier für Klein und Groß werden, deswegen wurde der Veranstaltungsbeginn auch mit 11 Uhr festgelegt. Um der immer noch andauernden Pandemie Rechnung zu tragen und den Besuchern das größtmögliche Maß an Sicherheit zu bieten, wurden viele kleinere und offene Zelte aufgestellt, Getränke gab es nur aus Flaschen und die 3Gs durch einen Sicherheitsdienst kontrolliert. Süß und herzhaft sollte es sein, ein Crêpes Wagen und ein Grillstand wurden bestellt. Das Tambourcorps Germania Hoisten und der Musikverein „Frohsinn Norf“ waren begeistert, für das Aufspiel von Marschmusik sorgen zu dürfen. Auch für die Kleinen aus unserer Schützenfamilie sollte etwas angeboten werden. Schnell wurde eine Kinderbelustigung von den Zügen und dem Jungschützenvorstand auf die Beine gestellt. Ein weiteres Highlight des Tages sollte der Auftritt der Band „The RealTones“, die auf einer eigens aufgebauten, mobilen Bühne ab 18 Uhr Schützenfest-Hits spielen sollten. Was natürlich auch nicht fehlen durfte, der Leitgedanke des Schützenbrauchtums „GLAUBE_SITTE_HEIMAT“. Wir sind dankbar, dass dieses Fest gefeiert werden kann und sind in Gedanken bei den Schützen und ihren Familien, die nicht mehr unter uns weilen. Daher sollte dieses schöne Fest mit einem frühen Gottesdienst am Sonntag sein Ende finden. „Jetzt steht dem nichts mehr im Wege“, so Oberst Jörn Neßlinger und Brudermeister Klaus Reichl, „bringen wir dieses an die Leute und gucken wer dieses unterstützt“! Die Anfragen wer an der Veranstaltung gerne teilnehmen möchte, gingen an die Schützen raus. Schnell wurde klar „das Dorf hat Bock“. Nach so langer Zeit der Abstinenz und des „Schützenwesen-Entzuges“, haben die Schützen wieder Lust auf Normalität und über 500 Anmeldungen trudelten schnell ein. Voller Vorfreude und Überwältigung stand dieser Veranstaltung nichts mehr im Weg. Am 08.10.2021 hieß: Aufbauen für den großen Tag. Viele Schützen trafen sich und bauten ihr eigenes Quartier für den Tag. Zelte wurden aufgestellt, Fahnen und Wimpel wurden aufgehangen, schön sollte es schließlich werden. Am 09.10.2021 war es dann so weit, ein bisschen Normalität kam wieder zurück in die Hoistener Schützenfamilie. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune mussten nur noch ein paar Tische aufgebaut werden. Um 10:30 Uhr ging es dann los. Am Eingang bildeten sich bereits lange Schlangen, nicht wie sonst zum Kauf einer Karte, nein, es wurde kontrolliert ob eines der 3 G´s (Geimpft, Genesen und Getestet) vorliegt. Allmählich füllte sich der Sportplatz und die einzelnen Züge kamen in ihren eigenen Zug T-Shirts und besetzten direkt die Zelte und den Platz. Mit dem ersten Ertönen der Marschmusik, dachte sich jeder „Hammer“ da ist es wieder, das Gefühl wie vor der Pandemie. Jeder wusste, was wir so lange schon vermisst haben. Schützenfestmusik und -stimmung. Neben Begrüßung und Ansprachen, wurden auch Schützen der letzten zwei Jahre für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft ausgezeichnet. Brudermeister Klaus Reichl nannte es, einen würdigen Tag für 25 Jahre Mitgliedschaft und dieses sollte im Zeichen des Neuanfangs gefeiert werden. Alle anderen Auszeichnungen sollen im nächsten Jahr im gewohnten Schützenzelt wieder vorgenommen werden. Als der neue gewählte Jungschützenmeister Erik Rönicke ans Mikrofon trat und den Startschuss zur Kinderbelustigung gab, sah man in viele strahlenden Kinderaugen, die sich an den vielen Preisen erfreuten. Auch eine kleine Zirkusvorstellung wurde aufgeregt von den Kindern verfolgt. Der Vorstand hatte dann noch eine Überraschung und nahm eine kleine Tombola vor. So gab es z. B. Preise für die erste und letzte Anmeldung zur Veranstaltung, an die Gäste mit der weitesten Anreise oder auch für die größte Familienmeldung. Am späten Nachmittag übernahm die Band „The RealTones“ und da war es wieder, das Gefühl wie einst im Zelt. Sie heizten die Stimmung bis in die späten Abendstunden ein. Es war ein sehr schöner „Neuanfang“ für die Schützenfamilie in Hoisten und verbunden mit der Hoffnung, im nächsten Jahr wieder wie gewohnt Schützenfest feiern zu können. Am 10.10.2021 hieß es dann um 09.45 Uhr Antreten der Schützenabordnungen in Uniform/ schwarzer Anzug inkl. aller Fahnen auf der Schützenstraße vor der Kirche, um in der Hl. Messe die Einführung des neuen ltd. Pfarrers Andreas Süß in die Gemeinde zu zelebrieren. Einen großen Dank dieser Umsetzung gilt dem engeren, dem erweiterten Vorstand sowie allen Schützen und Schützenfamilien die dort mitgewirkt hatten. Aber der größte Dank gilt natürlich: Oberst Jörn Neßlinger, sowie Brudermeister Klaus Reichl die diese Veranstaltung ins Leben gerufen hatten. Geschäftsführer Frank Thesen, der die Rahmenbedingungen für das fest abgesteckt hat und alle Verträge hierfür vergeben hat. 2. Geschäftsführer Timo Fischer, der immer mit den Ämtern in Kontakt geblieben ist und alle Genehmigungen durchgesetzt bekommen hat. Kassierer Jörg Zoschke der die Finanzen im Griff hatte. Und natürlich unserem Wettergott, der uns diesen herrlichen Tag zur Verfügung gestellt hat Vielen Dank für diese schöne Veranstaltung